Friedenslicht ist in Hannover angekommen
Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Hannover. In einer bewegenden Aussendefeier in der Petrikirche zu Hannover haben es über 300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der gesamten Region Zentrales Niedersachsen entgegennehmen können. Sie werden es in den nächsten Tagen an Kirchengemeinden und öffentliche Einrichtungen weiterverteilen
Stadtjugendpastor Torsten Pappert und Kurat Christoph Lindner nahmen in der ökumenischen Feier das Thema des Gottesdienstes „Frieden muss noch werden…“ auf und stellten in ihrer Dialog–Predigt fest, dass in der Welt kein Frieden herrscht. Sie ermutigten die jungen Menschen, den eigenen Traum vom Frieden zu üben, als Vorbild dafür beschrieben sie die Aussagen von Martin Luther King „I have a dream“. „Das Bemühen Zehntausender um das Licht aus Bethlehem ist dafür sichtbares Zeichen, reicht aber nicht aus“, sagte Wilfried Duckstein, Geschäftsführer des VCP Hannover e.V. Weiterlesen…
VCP-Projekt gewinnt Heinz-Westphal-Preis
Interkulturelles Projekt von Christlichen Pfadfindern und muslimischer Gemeinschaft punktet in Berlin
Große Freude bei den christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfindern vom VCP. Das Projekt „Interkultureller Juleica- Kurs“ wurde in Berlin mit dem höchsten Preis, der für innovative Modelle der Jugendverbandsarbeit steht, ausgezeichnet - de, Heinz-Westphal-Preis. Dieser Preis wird jährlich vom Deutschen Bundesjugendring und dem Ministerium für Frauen, Familie, Jugend und Senioren ausgelobt und zeichnet beispielgebende Projekte im ehrenamtlichen Bereich aus. In dem Projekt haben sich Pfadfinder mit der muslimischen Gemeinschaft Jama' at-un Nur zusammengetan, um gemeinsam eine Jugendgruppenleiterschulung durchzuführen.
„Uns war wichtig, nicht einen Kurs für Muslime und junge Christen anzubieten sondern diesen Kurs gemeinsam vorzubereiten und durchzuführen“ so Wilfried Duckstein, Initiator der Projekte und Geschäftsführer des VCP Bezirk Hannover. „Dazu gehört auch ein gemischtes Team“ so Duckstein weiter. Dadurch werden Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter ausgebildet, die in der muslimischen Gemeinschaft Kinder- und Jugendarbeit anbieten werden.
„Weiter ist der Kurs auch ein Beitrag zu Integration und Kooperation in der Gesamt-Gesellschaft“ fügt Hüsamettin Kudu, Sprecher der muslimischen Gemeinschaft hinzu.
Dementsprechend wichtig ist auch die Gestaltung des Alltags während des Kurses (Rituale, Kochen, Essen, Ordnung, Müll, Aufräumen, Gebete), die in den Händen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lag.Weiterlesen…
Madagaskar Filmtrailer
AK Madagaskar Filmtrailer from illcartoon on Vimeo.
Madagaskar ist unter den ärmsten Ländern der Welt. Besonders der Alltag von Kindern ist davon betroffen. 2010 besuchte eine Gruppe von Pfadfinderinnen und Pfadfindern, der AK Madagaskar des VCP Land Niedersachsen, für zwei Wochen den zentralen Osten Madagaskars. Entstanden sind eine Dokumentation und eine Fotoausstellung, die 2012 erscheinen werden - hier ist ein erster Einblick.
Kongress 2011 „Lege Artis – Nach allen Regeln der Kunst“

Burg Ludwigstein. Die drei Bilder wurden mit auf dem Kongress selbstgebauten Lochkameras gemacht, und zwar von Eric Plagge und Carmen Strüh (Burgtor).
Heute mittag ging mit dem Abschlusskreis der Landeskongress des VCP Niedersachsen zuende.
Um die hundert Teilnehmer haben sich am Wochenende 18.-20. November gemeinsam mit Tanz, Musik, Literatur und Theater beschäftigt. Am Freitag abend hatte der Kongress mit Eröffnung und Nachtgeländespiel eingesetzt. Nach „allen Regeln der Kunst“ wollten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder sich inspirieren lassen: AGs wie „Neue Lieder fürs Lagerfeuer“, Schauspiel, Tanz und Kreatives Schreiben bildeten am Samstag den Schwerpunk der Veranstaltung, die zum 5. Mal auf der Jugendburg Ludwigstein stattfand. Außerdem präsentierte der AK Madagaskar Neues aus dem Projekt vor Ort (CEMP-Online berichtete) und gab einen Vorgeschmack auf Film- und Fotoausstellung, die erst Anfang nächsten Jahres fertig werden.
Das Abendprogramm am Samstag bot die Folk-Gruppe Mehravan im prall gefüllten Rittersaal. Einige bekannte und beliebte Lieder fanden sich zur Freunde des Publikums in deren Repertoire wieder.
Danach gab's, wie auch schon den Abend zuvor, Getränke und gute Gespräche sowie Gesang im Speisesaal am Kamin - auf die traditionelle Kaaba-Jurtenburg wurde diesmal verzichtet. Der persönliche Austausch der Aktiven ist immer ein wichtiger Bestandteil des Kongresses.
Sonntag wurden die Teilnehmenden dann mit einem „spirituellen Brunch“ in den Tag geleitet.
Der Kongress wird im nächsten Jahr wieder im Ev. Jugendhof Sachsenhain in Verden stattfinden, wer Lust hat, mitzumachen, kann sich im Landesbüro melden.
In den nächsten Tagen findet ihr hier auf CEMP-Online eine Bildergalerie. sökö
Schulprojekt in Madagaskar begonnen

In Madagaskar wurde nun das Schulprojekt des VCP Land Niedersachsen in Ankavodiana am 12. November offiziell eröffnet. Ein Teil unser Spendengelder werden hier in Zukunft eingesetzt werden. Wir konnten vor kurzem eine namhafte Summe nach Madagaskar überweisen, die im Sinne unser Vereinbarung mit dem Unterstützerverein der Schule, FITEA, eingesetzt wurde und nun der Schule überreicht werden konnte.
VCP Singetreffen 2011
Ein volles Haus gab es am Wochenende auf der Burg Rieneck, beim zweiten VCP Singetreffen. Schon im Vorfeld waren die Plätze heiß begehrt. Aus vielen Regionen, nicht zuletzt natürlich aus Niedersachsen, haben sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf den weg nach Franken gemacht. Zu meiner persönlichen Freude auch einige Pfadfis aus Bünden, die man sonst selten auf der Burg trifft.
Auf dem Programm stand natürlich ausschließlich Musizieren, aber das in großer Vielfalt. Der Freitagabend startet mit einem Canon(einer von vielleicht zu vielen an diesem Wochenende) und endete in einer schmissigen Singerunde im Rittersaal.
Am Samstag standen dann Werkstätten in 4 Blöcken auf dem Programm. Hier war eigentlich für jeden was dabei. Von Irish Folk über Politische Lieder bis hin zum Instrumentenbau.
Der Kern des Abendprogramms war eine Offene Bühne auf der abgesehen von den Ergebnissen des Tages auch einige mitgebrachte Lieder zum Besten gegeben worden. Größtes Highlight waren für mich die Ergebnisse der „Lieder-Schreiben-Werkstatt“. Schon toll was in 2-3 Stunden so entstehen kann.
Der Sonntag endete mit einem musikalischen Gottesdienst und einem recht stockendem „Nehmt Abschied Brüder“, aber vielleicht ging dem ein oder anderen nach so viel Singen die Poste aus.
Ich freue mich schon auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt: „Singt Freunde!“
Voyagé á Madagascar: Brickaville
Hier kommt der vorletzte Teil unser unregelmäßig erscheinenden Madagaskar-Fahrtendokumentation.
Gegen Mittag erreichten wir Brickaville. Dort erlebten wir eine Krönung des Begutachtetwerdens. Für uns war es schon fast selbstverständlich geworden auf der Straße gemustert zu werden und man hörte auch mal ein bonjour vaza. Doch die Kinder am Strand waren so fasziniert von uns, dass sie sich in 2 Metern Entfernung vor uns positionierten, den Finger ausgestreckt, lauthals VAzA, VAZA verkündeten.
Schon während des kurzen Weges vom Fluss zu unserer Unterkunft sah man, dass die Menschen, gemessen an der Zahl der Fahrräder, Hosen und Schuhe, deutlich reicher sind als die in Feraomby.
Der Nachmittag wurde genutzt, um die Gegend zu erkunden und unsere Vorräte aufzustocken. In den Straßen fanden sich viele Obststände, Garküchen, Bars und sogar einige Hotels, sodass es für den Reisenden viel zu staunen gab. Besonders beeindruckten die vielen riesigen Spinnen, die überall ihre Netzte aufgespannt hatten. Die Anwohner schien das weniger zu stören, die meisten von uns zollten den Tieren lieber Respekt und den nötigen Abstand. Den restlichen Abend verbrachten wir gemütlich vor unseren Zimmern.
Der nächste Morgen begann mit dem langsamsten Frühstück der Reise. Wahrscheinlich wollten die Kellnerinnen es den Europäern besonders Recht machen. Deshalb wurde jedes Messer dreimal begutachtet, bevor es seinen Platz auf dem Tisch bekam und die Omeletts durften auf dem Nachbartisch abkühlen, damit auch alle ihr Essen gleichzeitig bekamen.
Danach konnten wir uns auf den Weg zur Schule machen, beziehungsweise wir hatten Stelah, die nach dem Weg fragte und uns dann zur Schule führte. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass gerade Ferien sind und so schnell kein Schulkind vorbeischauen würde. Immerhin trafen wir die Lehrerschaft an, die gerade versammelt in dem einzigen möblierten Klassenraum saßen, um den Stoff für das nächste Schuljahr zu lernen. Einigen von ihnen waren bereit, uns Interviews zu geben, sodass wir doch noch etwas über das madagassische Schulsystem erfahren konnten. Doch eigentlich sprach schon das Äußere der Schule für sich. Es gab keine Fenster und auch eigentlich nur zwei Klassenräume mit Tafeln und wenigen Tischen und Stühlen.
Erkundung und Spaß in der Lausitz
Vierzehn Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter des VCP Hannover haben drei Tage auf der Kulturinsel Einsiedel an der polnischen Grenze nördlich von Görlitz verbracht. Bis zur Ankunft kannten sie das Ziel nicht, die Anerkennung und Belohnung für ehrenamtlichen Einsatz sollte eine Überraschung sein. Trotz mancherlei Tipps und allgemeiner Googlelei hatte im Vorfeld niemand das Ziel herausbekommen.
Die Kulturinsel Einsiedel sieht aus wie eine Mischung aus dem gallischen Dorf von Asterix und dem Spielplatz im Hannoverschen Zoo, alle Spiel-, Rutsch- und Kletterhäuser wirken schief und haben Tütchendächer. Es gibt Tiere, Labyrinthe über und unter der Erde, Bauspielbereiche, Theater und Rutsch- und Kletterplätze.
Man kann dort in unterirdischen Häusern, Baumhäusern oder Beduinen-Zelten mit Teppich und Vorhang wohnen. Die VCP Gruppe wohnte in einem Waldsiedlung genannten Berber-Zeltdorf.
ring of fire – der Ringehajk 2011
Vor vier Jahren war die Begeisterung groß, als das Landesringepfingstlager endete, und man sich mögliche neue Aktionen ausmalte, die man zusammen machen könnte. Nun war es so weit. Der „ring of fire“ fand statt und war erfolgreich. Rund hundert Pfadfinderinnen und Pfadfinder der drei Ringverbände trafen sich in der vielfältigen Landschaft der Hindesheimer Börde, lösten knifflige Hajkaufgaben und suchten nach dem nächsten Brief.
Es begann Samstag in der Früh. Alle Gruppen, die sich angemeldet hatten, bekamen vorab Post und wussten mit welcher Gruppe sie zusammen loswandern würden. Man traf sich am Bahnhof und wurde in Empfang genommen. Nach kurzer Einweisung in die Hajkregeln und ein kleinem Kennenlernen ging es los. Man wanderte entlang der Leine, oder über die sanften Kämme der Bördelandschaft mit ihren Aussichtstürmen. Während des Hajks galt es ein Ei und eine Flamme zu transportieren. Von der Lagerung im Nutellaglas bis zum Klassiker mit Taschentuch und Becher war alles dabei. Den Weg wiesen kleine Kartenausschnitte aus den Briefen, die man finden musste.
Großfahrt nach Island
17,- Euro. Das kostet ein Taxi, wenn es sich als zu große Herausforderung herausstellt, auf dem Automaten der Deutschen Bahn „Tegel Airport“ anstelle von „Tegel“ auszuwählen. Sei's drum – derartiges fördert kurz vor Abflug durchaus die Durchblutung und der Fahrer wusste durch ein gelassenes „Schaff`n wa!“ zu beruhigen.
Unser Plan sah zwei Wochen Island vor. Eine Woche den Laugavegur vom Landesinnern bis zur Küste und eine weitere Woche ausgewählte Ziele auf der Süd-West Seite der Insel. Das klappte auch.
Auf Island gelandet, war das vorrangige Ziel, noch vor der frühen Abfahrt des Busses am nächsten Morgen, Gas für den Brenner beschaffen zu können. Man hatte uns vorab auf die Möglichkeit der Nutzung von Restgas anderer Wanderer hingewiesen. Dass es so einfach war, dachten wir jedoch nicht: Zwei stattlich gefüllte Kartuschen direkt am Flughafen. Es konnte losgehen. Eine Nacht auf Reykjaviks Stadtcampingplatz und dann mit dem Lininbus Richtung Landmannalaugar, dem Ausgangspunkt des Laugavegurs. Weiterlesen…






