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Stamm Kreuzfähnlein in Hameln mit Förderpreis Inklusion ausgezeichnet

1401021_1_articledetail_P2Anfang April war es soweit: der Stamm Kreuzfähnlein wurde mit seinen GruppenleiterInnen Sylvia Seitz und Michael Bräuning für ihr herausragendes Engagement ausgezeichnet. Seit Wochen hatten sich die Kinder und Jugendlichen des Stammes mit Ihren JugendgruppenleiterInnen auf den Termin gefreut und besonders vorbereitet. Kamen doch u.a. zur Ehrung die stellvertretende Landrätin des Kreis Hameln-Pyrmont Frau Ruth Leunig, die Bürgermeisterin Sylke Keil, Frau Pastorin Lehmann und Thomas Wolf, Vorstandsmitglied des VCP Land Niedersachsen e.V. um durch Ansprachen die Arbeit und die Auszeichnung zu würdigen.

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“Abenteuer Bauernhof” – Fotos (Fotos: Kursteam)

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Abenteuer Bauernhof – “Auf-Fahrt-Kurs” im März

Eine Woche als Bauer und Bäuerin die Tiere des Schulbauernhofs Hutzelberg zu versorgen, stand für die Teilnehmer des „Auf-Fahrt-Kurs“ des VCP Land Niedersachsen auf dem Programm. Außerdem wurden pädagogische Elemente, Techniken und Gruppenleiterwissen erarbeitet, welches sie auf ihre zukünftige Rolle als Gruppenleiter vorbereiten soll.

Am Fuße der Burg Ludwigstein trafen sich die Teilnehmer aus ganz Niedersachsen nach einer eigenständigen Anfahrt auf dem urigen Schulbauernhof in der Heuherberge. Neue Pfadis kennen zu lernen war ein ganz wichtiger Teil des landesweiten Kurses. Und dann wurde auch schon tatkräftig, wie ein echter Bauer/Bäuerin angepackt. Gleich ab dem ersten Morgen versorgten die Teilnehmer Kaninchen, Gänse, Hühner, Schafe, Kühe, Pferde und Schweine. Welches Tier braucht welches Futter? Und was bekommt der Mensch von ihnen zurück? Das waren wichtige Fragen, die besprochen wurden- schließlich hat jedes Tier seine ganz eigenen Ansprüche!

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“Das große Fest des Königs” – die Winterfahrt des AK Pfad

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Vom 28. bis 31. Januar 2016 war es endlich soweit. Der AK-Pfad hatte im Namen des Königs Bartimäus Bal Balthasar eingeladen, um auf dem Jugendhof in Lüdersburg unter dem Motto „Das große Fest des Königs“ ein langes Wochenende zu verbringen.

Bereits am Ankunftstag wurden die 35 Jungpfadfinder und Pfadfinder, die der Einladung gefolgt waren, den vier teilnehmenden Völkern mit ihren Stammesoberhäuptern zugelost. So gab es das Volk des Waldes, das Volk der Steppe, das Volk der Seefahrer sowie das Volk der Berge.

Da der sehr beliebte König auch am Vorabend des großen Festes einen illustren Abend für sich und seine Gästen haben wollte, entschied er sich am nächsten Morgen dazu den einzelnen Völkern verschiedene Aufgaben zukommen zu lassen. So mussten Dinge wie ein Loblied auf den König komponiert und eingeübt, ein Schattenspiel geschaffen sowie ein Krimi und ein Hörspiel geschrieben werden. Alles wurde dann zur Belustigung aller am Abend aufgeführt. Die obligatorische Singerunde beendete einen lustigen und kurzweiligen Tag.

Winterfahrt

Nun war es soweit. Der Tag an dem das große Fest des Königs stattfinden sollte, war gekommen. Um diesem schönen Ereignis den würdigen Rahmen zu geben, unterstützte jedes Volk seinen geliebten König. So wurden zur standesgemäßen Ausleuchtung des Saales Kerzen gezogen, zu jedem Volk passende Tischdekorationen gebastelt und der Festsaal mit ihren selbstgestalteten Bannern geschmückt. Um eine völkerübergreifende Unterhaltung zu erhalten, wurden außerdem Namensschilder auf unterschiedliche Holzscheiben mit dem Brennpeter gebrannt.

Um an die gute Verpflegung der letzten Tage anzuschließen, übertrafen die guten Geister der Küche sich selbst und rundeten das Fest mit einem großen Buffet ab. Mit kugelrundem Bauch, interessanten Gesprächen und laut schallenden Liedern endete dieses wundervolle Fest spät in der Nacht.

Der nächste Tag war leider schon der Tag des Abschieds. Mit vereinten Kräften wurden die Reste des Festes beseitigt und alles aufgeräumt, sodass gegen Mittag jeder gut gelaunt aber auch ein wenig traurig seine Heimreise antreten konnte. An diesem kurzweiligen Wochenende wurden viele neue Kontakte und Freundschaften geknüpft und alte vertieft.

Als Fazit kann man sagen, dass es eine rundum gelungene Winterfahrt war.

Petra Holz

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Fotos von der Landesversammlung: Der Blick aus dem Landeslager-Logo

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Fotos von der Landesversammlung 2016 (Fotos: Eric Plagge, Gerrit Stöhr, Daniel Werner)

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Von Kreuzen auf Weltkugeln, Ehrenamt und Hauptamt

Die Jugendsynode der evangelischen Landeskirche Hannover

Am 26.11.2015 fand die erste Jugendsynode der evangelischen Landeskirche Hannover (EKHA) im Steffansstift der Diakonie in Hannover statt. Dies ist ein Bericht über Erwartungen, Ergebnisse und neue Erfahrungen.

Vor gut einem Jahr regte der Jugendausschuss der Synode – dem gesetzgebenden Gremium der evangelischen Landeskirche Hannover – an, sich mit den Sorgen, Nöten, Problemen und Hoffnungen der Jugendlichen innerhalb der Kirche zu beschäftigen. Dies sollte in Form einer Jugendsynode geschehen. So trafen sich am Donnerstag, den 26.11.2015, 74 von der Landesjugendkammer gewählte Jugenddelegierte mit den Mitgliedern der Landessynode. Das Thema dieser Zusammenkunft lautete: „Kirche lebt vom Ehrenamt – Wovon leben Ehrenamtliche in der Kirche?“

Als Verband eigener Prägung und Mitglied der Evangelischen Jugend (EJ), bot sich auch dem Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) die Chance, Kirche aktiv mitzugestalten. Mit zwei nicht mehr ganz jugendlichen Delegierten begab man sich also auf, neue Thesen an die Türen der Landeskirche Hannover zu nageln.

Binnen zweier Vorbereitungstreffen sollte ein gemeinsamer roter Faden in der Argumentation der Jugenddelegierten gefunden werden. Dies erwies sich zunächst als nicht ganz unproblematisch, da die EJ mit anderen Problemen zu kämpfen hatte als der VCP oder der CVJM. So verlangten nicht wenige der Jugendlichen nach einem Zeichen der Anerkennung, dem goldenen Kreuz auf der Weltkugel als Anstecker. Was im VCP-Landesverband Niedersachsen gerade als unnötig und Vereinsmeierei abgeschmettert wurde, kam hier also auf die Agenda. Wesentlich wichtiger erschien es jedoch, um Mitspracherecht für Jugendliche in den Gremien der Kirche zu streiten, auf den VCP als Bestandteil der Evangelischen Jugend aufmerksam zu machen und für eine Modernisierung der Gemeindehäuser und einen Platz in diesen für Jugendgruppen einzutreten.

Auf der Synode wurden schließlich diese Angelegenheiten mit den Synodalen und Mitgliedern des Kirchensenats auf Augenhöhe diskutiert. Die Atmosphäre in den Arbeitsgruppen war von Respekt, Höflichkeit und gegenseitigem Interesse geprägt. In einer abschließenden Diskussion wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zusammengetragen, diskutiert und an den Formulierungen gefeilt. Hier konnte beobachtet werden, dass zum Teil doch provokantere Beschlussvorschläge abgeschwächt und in Teilen diffuser formuliert wurden. Da für die Jugendsynode keine Rechte im Kirchengesetz vorgesehen sind, wurden die hier entwickelten Beschlussvorschläge vom Jugendausschuss am selben Abend in die Synode eingebracht und dort verhandelt.

Wie ernst es der evangelischen Landeskirche mit der Jugend wirklich ist, kann also erst beurteilt werden, wenn die Umsetzung dieser Beschlüsse abgeschlossen ist. Es bleibt festzuhalten, dass die EKHA am vergangenen Donnerstag einen Schritt auf die Jugendlichen zu gemacht hat, reformiert wurde sie jedoch nicht und ein neuer Martin Luther trat auch nicht aus den Reihen der Jugenddelegierten hervor.

Jan Bogmaier

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Themenreihe Offene Türen – Spenden

Menschen tragen Taschen in ein Gebäude

Refugee Welcome Center Hamburg. Foto: Rasande Tyskar/flickr.com

Im letzten Artikel haben wir über verschieden Möglichkeiten geschrieben,  Flüchtlingen zu helfen, die auf Stammesebene oder mit deiner Gruppe durchgeführt werden können, mit Fokus auf musikalisch-künstlerische Projekte. Im folgenden Artikel soll es um Ideen gehen, in welcher Form Spenden gesammelt werden können. Die Vielzahl an Ideen und Projekten ist dabei sehr umfassend.
Aktuell wird immer wieder berichtet, wie vielerorts Menschen spenden, damit dass was man selbst über hat, Flüchtlingen zu Gute kommt. Auch wenn die Bereitschaft der Menschen wertzuschätzen ist, wird zum Teil berichtet, dass die Helfer teilweise überfordert sind, Überflüssiges vom Nützlichen zu trennen. Vor diesem Hintergrund ist es auch bei Spenden wichtig, zu hinterfragen, wie man am sinnvollsten vorgeht. Dazu muss man sich zunächst klar machen, dass es unterschiedliche Formen des Spendens gibt.
• Einerseits Sachspenden wie Bekleidung, Lebensmittel, Möbel etc. und
• anderseits Geldspenden.
• Ansonsten wird oft auch noch von „Zeitspenden“ also sozusagen der Spende von „Arbeit“ ohne Entlohnung gesprochen.
Wenn ihr auf Stammesebene oder in der Gruppenstunde also etwas machen wollt, um Spenden zu sammeln, müsst ihr euch überlegen, welche Form der Spende bei euch vor Ort am dringendsten gebraucht wird.Weiterlesen…

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Rückblick Kongress 2015

Fotos von Daniel Werner

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Themenreihe “Offene Türen”: [V]el[C]ome[P]

Foto: www.KreativeKaos.de/pixelio.de

»Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen.« (Matthäus 25,35)

Nicht nur auf Ebene der Gruppenstunde können wir als Pfadfinder und Pfadfinderinnen Türen öffnen. Auch auf Stammesebene eröffnet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten, Menschen die nach Deutschland geflohen sind, in unserer Mitte willkommen zu heißen. Im nachfolgenden Artikel werden Ansätze für mögliche Aktionen und Projekte geliefert und versucht zu reflektieren, was bei der Durchführung beachtet werden sollte. Natürlich finden sich hier nur Ansätze, die ihr hoffentlich als Anregung aufnehmen könnt. Vielleicht entstehen dadurch ganz andere, neue Ideen, deren Umsetzung sich sicherlich lohnt.

Am Anfang müsst ihr euch als Stamm oder Gruppe bestimmten Fragen stellen.

  • Worauf haben wir selbst Lust? Was sind unsere Möglichkeiten und Kapazitäten? Was sind unsere eigenen Fähigkeiten? Wo sind unsere Grenzen? Der letzte Punkt ist vor allem wichtig, um nicht am Ende überfordert zu sein.
  • Soll es ein einmaliges oder ein langfristiges Projekt sein?
  • Wer ist unsere Zielgruppe? Nur Kinder und Jugendliche oder ganze Familien; nur Frauen; nur Männer?
  • Soll ein neues Projekt initiiert werden oder wollen wir Geflüchtete in bereits bestehende Angebote einbinden? In diesem Fall, was müssen wir dabei beachten oder ggf. ändern und anpassen, damit es ein attraktives Angebot für Flüchtlinge ist?
  • Welche Angebote werden bereits von anderen organisiert? Kann man diese bestehenden Initiativen unterstützten? Was findet noch in dem Zeitraum statt, in dem wir unser Projekt machen wollen? Wenn beispielsweise zeitgleich Sprachkurse angeboten werden oder Öffnungszeiten von bestimmten Anlaufstellen sind, kann es passieren, dass euer Projekt kaum nachgefragt wird.
  • Wo besteht Bedarf vor Ort? Achtet darauf, ein Angebot zu schaffen, dass auf die Bedürfnisse abgestimmt ist. Es gibt eine Vielzahl an Projekten, die initiiert wurden und von Flüchtlingen nicht wahrgenommen wurden, da diese an ihren Bedürfnissen oder Möglichkeiten vorbei gingen. Daher informiert euch vorab vor Ort, welcher Bedarf besteht.

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