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Zivilisationsopfer: Kein Platz mehr zum Zelten?

Es scheint für Pfadigruppen wegen bürokratischer Auflagen immer schwieriger zu werden, einen Zeltplatz zu finden, berichtet der Bayerische Rundfunk (via Jens Hortmeyer):

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Keine Energiewende ohne Energieeffizienz

Die Energiewende ist eine große Herausforderung.
Im Augenblick scheint sie immer riesiger zu werden. Große Energieversorger klagen vor Gericht aufgrund des beschleunigten Atomausstiegs, beteiligte Bundesministerien sind sich nicht einig. Dann werden auch noch große Teile der Industrie von Stromnetzentgelten befreit und die Kosten auf Kleinverbraucher abgewälzt. Ein ganz wichtiger Aspekt bei den Debatten gerät dadurch immer weiter in den Hintergrund: Die Energieeffizienz.

Die ist die cleverste Energiequelle! Sie erfordert keine kostspieligen Baumaßnahmen, ist sofort und ohne große Eingriffe in Natur und Landschaft möglich. Sie macht die Energiewende auch zu unserer Herausforderung! Unser Stromverbrauch steigt, nicht dramatisch aber er steigt. Trotz sparsamer werdender Elektrogeräte. Fernsehgeräte werden dafür immer größer. Die Zahl der Elektrogeräte in Haushalten nimmt zu, wie die Anzahl der Haushalte. Deshalb bringt die steigende Effizienz (noch?) keine tatsächliche Entlastung des Stromverbrauchs. Daher müssen wir den Trend zu „immer mehr“ stoppen und umkehren!

Energiesparlampe

Symbol für Energieeffizienz? Die Energiesparlampe.

Das heißt auch zu verzichten. Das muss unser Beitrag zum Klimaschutz sein!

Carmen Strüh

Foto: "Let there be light" von pewari auf flickr

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Herausforderung Klimawandel bei der DPSG

Heute wollen wir mal über den Tellerrand schauen und uns ansehen, was unser Partnerverband DPSG großartiges zum Thema Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit auf die Beine gestellt hat. - die RedAKtion

„Our World – Our Challenge“ – Herausforderung Klimawandel bei der DPSG

Im Jahr 2012 drehte sich bei der DPSG alles um Klimawandel, Klimagerechtigkeit und Südafrika. Mit der South African Scout Association haben wir uns vorgenommen, die internationale Dimension von Klimaschutz und Klimagerechtigkeit in unseren Verbänden lebendig werden zu lassen. Die Jahresaktion bot unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten für alle Altersstufen. Gruppenstundenvorschläge und Hintergrundinfos gab es in einem Aktionsheft und auf der Aktionswebsite www.ourworld-ourchallenge.de .Logo One World One Challenge

  •  Mehr wissen über Klimawandel!
Anfang des Jahres erhielten alle Stämme ein Materialpaket zur Jahresaktion mit Hintergrundinfos und Vorschlägen für die Gruppenstunde. Die Jahresaktionswebsite bietet noch mehr Infos und bildete die Plattform für die Jahresaktionswette.Weiterlesen…
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„Wir haben es satt!“ – Demonstration in Berlin

Am Wochenende fand die Demo "Wir haben es satt - Baurnhöfe statt Agrarfabriken" in Berlin statt. Die Themen waren ziemlich vielfältig. Mehr dazu in einem Video unten. In Kürze auf der "Umweltseite" von CEMP-Online: Endlich zwei Artikel zur Energiewende.

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Vandana Shiva in Hannover

Vandana Shiva (2010). Foto: Andy Ciordia, http://www.flickr.com/people/ciordia/

Bevor Vandana Shiva spricht, singt erst einmal der Kinderwaldchor. Begleitet von dem Künstler Umada begrüßen die Kinder die indische Anti-Gentechnik-Aktivistin mit einem Lied. Schließlich, so sagen sie, haben sie ein gemeinsames Ziel: Die Bewahrung natürlicher Lebensräume, denn auch der geliebte Kinderwald am Mecklenheider Forst sei in Gefahr.
Möglicherweise ist das berechtigte Anliegen der Kinder nicht auf einer Ebene mit den Existenzkämpfen indischer Kleinbauern, deren entschiedene Anwältin Vandana Shiva ist. Aber das scheint im gut gefüllten Foyer des Ballhofs in Hannover Altstadt niemanden zu stören. Die Kinder werden höflich beklatscht, und dann folgt ein einführernder Film über das Wirken der Aktivistin und gelernten Physikerin Vandana Shiva. Und schließlich kommt sie selbst zu Wort, und es sind klare, anschauliche Worte in gut verständlichem Englisch, mit denen sie auf die Fragen der beiden Moderatorinnen antwortet.
Das Jugendumweltnetzwerk JANUN Hannover hatte im Rahmen des Nachhaltigkeitskongresses Rio+20 Vandana Shiva eingeladen. Die 59jährige ist Trägerin des „Right Livelihood Award“ („Alternativer Nobelpreis“) und Ikone einer entschlossenen Umweltbewegung von unten. Ausgangspunkt ihres politischen Handelns ist das Einstehen für die Landbevölkerung.

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Filmtipp: Der Pakt mit dem Panda

Tiger

Tiger-Foto: wwarby auf www.flickr.com

Für einige Aufregung sorgte in der vergangenen Woche ein Dokumentarfilm, der als Koproduktion von SWR und WDR erscheint -  "Der Pakt mit dem Panda" von Wilfried Huismann. In diesem Film werden die wirtschaftsfreundlichen Strategien der größten Umweltorganisation der Welt, des WWF, scharf und pointiert kritisiert. Anhand von Beispielen zeigt der Film, wo die Zusammenarbeit des Panda-Vereins mit Konzernen wie dem Saatgut-Gentech-Multi Monsanto oder mit Vertretern der Agrosprit-Industrie kontraproduktiv für Umwelt und indigene Völker ist. So wird dem WWF vorgeworfen, er habe z.B. beim Schutz des Tigers kaum Fortschritte erzielt, aber an der Vertreibung von Menschen, die den Wald gemeinsam mit den Großkatzen bewohnen, mitgewirkt. Insgesamt verbürge sich hinter der Weltmarke mit dem chinesischen Bambusfresser mehr Schein als Sein.

Anschauen kann man sich den Film hier in der Mediathek. Oder einfach auf Youtube suchen.

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Filmtipp: Good Food, Bad Food

Keine Angst vor Wertungen: Wie ein anderer Film über die Welternährung, "We feed the World", macht "Good Food Bad Food" aus seiner Parteilichkeit keinen Hehl. "Anleitung für eine bessere Landwirtschaft", so der Untertitel, darum und um nicht weniger geht es Filmemacherin Coline Serreau. Und dementsprechend kommen auch nur Befürworter eines radikalen Wandels der landwirtschaftlichen Praxis zu Wort. Erfolggeschichten des Biolandbaus werden hier erzählt­-und gleichzeitig wird der Alltag der industriellen Lebensmittelproduktion angeklagt, ja geradezu verteufelt.

Es sei eine Legende, dass nur die industrielle Agrarwirtschaft mit ihren Kunstdüngern, Insektiziden, Agrarmaschinen und transgenen Pflanzen die Weltbevölkerung ernähren könne. Schon früh im Film wird die Analogie zum Krieg aufgezeigt: Stickstoffhaltige Dünger und Riesentraktoren sind die Fortsetzung des Krieges, sie sind an die Stelle von Sprengstoffen und Panzern getreten, und ihr Einsatz wird durch mächtige Kriegspropaganda gerechtfertigt.
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