Treppauf, Treppab…
In der Woche vor Ostern fand auf der Burg Rieneck der erste Woodbadgekurs für 2009 statt.
Woodbadge?! Was ist das nochmal – wird sich vielleicht der eine oder andere gerade fragen!? Klar – gehört hat man das schon mal irgendwo – das ist doch wieder irgend so eine Schulung….
Schulung – hm, ja vielleicht! Aber „irgend so eine“ sicher nicht!
Die Woodbadge-Ausbildung ist eben nicht nur so eine Schulung die es nur bei uns gibt, sondern eine international anerkannte Fortbildung für Pfadfinder und Pfadfinderinnen aller Verbände.
Innerhalb des Woodbadge-Trainings geht es zunächst mal nur um dich bzw. um sich selbst! Dazu gehört z. B. eine Standortbestimmung – wo stehe ich gerade, was mach ich für die Pfadfinder, in welchen Bereichen engagiere ich mich und wo will ich hin? Was habe ich noch gemeinsam mit den Pfadfindern vor?
Die Selbstbetrachtung und eben auch die Reflexion der eigenen pfadfinderischen Tätigkeiten spielen hierbei eine große Rolle.
Das alles - in eine nette Woche eingepackt in der man fernab vom beruflichen oder auch schulischen Stress mal wieder einfach nur Pfadfinder/in sein kann.Weiterlesen…
Pfadfinder des VCP aus Kleefeld auf Erlebnisfreizeit in Brandenburg
10 Jungen und Mädchen aus dem VCP Kleefeld haben 10 Tage auf dem Bundeszeltplatz des VCP in Großzerlang verbracht.
Auf dem von ihren Leitern vorbereiteten Lager in den pfadfindertypischen Schwarzzelten, Kohten und Jurten, wurden Aktivitäten zur Förderung der eigenen Fähigkeiten und des Gruppengefühls durchgeführt.
Kanuwanderungen, GPS - Schatzsuchen (Geo-Caching), Kooperationsspiele, Nachtwanderungen dienten dazu, die eigenen Fertigkeiten zu entwickeln und das Gefühl für die Gruppe zu stärken.
Auch ein paar Quereinsteigende, die bisher nicht viel mit Pfadfinden zu tun hatten, konnten in die Gruppe integriert werden.
Am Ende hatten alle an Selbstvertrauen, Rücksichtnahme, Toleranz, Einfühlungsvermögen und Initiative gewonnen.
Alle Aktivitäten boten entsprechende Herausforderungen. Als zum Beispiel ein Floß gebaut und ins Wasser gesetzt worden war, kam es auf alle an, wenn es auch bewegt und navigiert werden sollte.
Auch bei der Nachtwanderung war gefragt, als Gruppe zu funktionieren und Rücksicht auf die Zurückbleibenden zu nehmen.
Unterschiedliche Rollen und Kooperation waren auch beim sog. Geo-Caching notwendig, als mit Hilfe von GPS - gestützten Daten ein Schatz nach etlichen Stationen und Aufgaben gefunden werden konnte. Die Gruppe konnte sich als „VCP 1“ loggen. Es hatten sich Spezialisten herausgebildet, die dann ein gutes Gruppenergebnis erzielen konnten.
Auch das Alltagsleben wurde gemeinsam organisiert, jeder war beim Kochen, Putzen, Abwaschen beteiligt, auch die Regeln des Zusammenlebens mussten gemeinsam gefunden und überdacht werden.
Am Ende waren sich Maren Köpke-Jungk und Sven Jungk, die Leiter der Maßnahme einig: „Die Gruppe ist ein ganzes Stück vorangekommen, Pfadfinden ist und bleibt mehr als ein Abenteuer.“ Wilfried Duckstein
Alles muss raus!
Letztes Wochenende fand das erste Vorbereitungstreffen des Hajk, Fahrten und Erkundungszentrums (Alles muss raus!) für das Bundeslager 2010 statt. Getroffen haben wir uns im Tagungshaus Gleisdreieck in Hannover, welches abgesehen vom häufigem Zugverkehr ein wirklich schönes und weiterzuempfehlendes Plätzchen ist.
Wir waren ein aus verschiedenen Orten bunt gemischter Haufen, etwa zur Hälfte Berlin-Brandenbruger und zur anderen Hälfte Niedersachsen, sowie eine Pfadfinderin aus Schleswig-Holstein.
Wir haben uns das große Ziel gesetzt das ganze Bundeslager zu Fuß, zu Rad oder mit dem Kanu zu bewegen und hoffen dies auch umsetzen zu können. Bis zu unserem nächsten Treffen haben wir uns erstmal mit reichlich Arbeit eingedeckt. Denn bis dahin müssen Pfade und Ausflugsziele, sowie Fuß- und Flußrouten gefunden werden.
Falls Du auf dem Bundeslager noch nichts vor hast und bei uns noch einsteigen möchtest, schreib einfach eine Mail an Daniel.
Preview: Landeshajk 2009
Hier kommt ein kleiner Vorgeschmack auf die schicken Fotos (und natürlich den Bericht) vom Landeshajk 2009 – der war nämlich ziemlich knorke!
Bild anklicken und das Panorama genießen!
Wer es in voller Auflösung sehen möchte, hier klicken!
Wer die Uhrzeit errät, wann wir das Bild gemacht haben, der bekommt den exklusiven Cemp-Sticker-Satz (sobald diese aus der Druckmaschine bei uns eingetrudelt sind) ...
Treckerprojekt M.A.J.A. des VCP macht Bornumer Holz zum Erlebniswald
Vom 23.2. bis Ende Mai 2009 verwandelte Carsten Bökhaus, Mitarbeiter bei M.A.J.A., mit seinem Team das Bornumer Holz in einen Erlebniswald. Die M.A.J.A. -Kinder konnten jeweils an zwei Nachmittagen pro Woche im Wald neue Fertigkeiten an sich entdecken und die Kooperation in einer Gruppe erleben.
Angeleitet durch erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfuhren die Kinder Natur völlig neu und konnten sie, teils mit verbundenen Augen, ertasten, erriechen und sich nach Klängen orientieren.
Die Gruppe, die aus Kindern aus vielen Nationen bestand, fand in Vertrauensübungen und Kooperationsspielen zusammen.
Gegen Ende des Projektes wurde aus den Naturmaterialien eine Butze gebaut, die immer weiter vervollkommnet wurde. Zum Schluss wurde sie fast dicht und ein kleiner Treffpunkt für die Gruppe. Mit wachsendem Selbstvertrauen und Vertrauen in die Gruppe wagten sich sowohl Mädchen als auch Jungen mit großem Mut an Kletteraktionen heran.
Im Wald wurde Kistenklettern geübt, wobei der M.A.J.A.- Rekord auf acht Kisten stieg, anschließend wurde das Erlernte im Turm der Bethlehemskirche angewandt.
Mit einem kleinen Fest wurde der Erlebniswald am 15. Mai geschlossen.
Der Trecker und der Bauwagen stehen nun in den Sommermonaten wieder zweimal in der Woche in der Straße Körtingsdorf/Ecke Suttnerweg.
Carsten Bökhaus, päd. Leiter von M.A.J.A., zieht eine positive Bilanz. Kinder aus vielen Nationen konnten ihr Selbstvertrauen weiter entwickeln. Er sieht darin eine Gewaltprävention im besten Sinne.
Kurzbericht von der Bundesversammlung
Bundesvorsitz
Hans-Jürgen Poppek ist im ersten Wahlgang erneut für 3 Jahre zum Bundesvorsitzenden gewählt worden. Obwohl zwei Jahre nach einem neuen Bundesvorsitzenden gesucht wurde, hat sich bis zuletzt niemand gefunden. So können wir sehr dankbar sein, dass sich Hans-Jürgen so kurzfristig mit einem Großteil seines Bundesleitungsteams wieder zur Wahl gestellt hat.
Erkennungszeichen der Stufen
Auf der Bundesversammlung wurden Halstücher als neues Erkennungszeichen der Stufen beschlossen. So tragen Wölflinge ein blaues Halstuch mit rotem Rand, Jungpfadfinder bzw Pfadfinder ein blaues Halstuch mit hellgrünem bzw dunkelgrünem Rand. Die Ranger und Rover werden ein blaues Halstuch mit Bordeaux-rotem Rand tragen. Für die Erwachsenen wird es ebenfalls ein blaues Halstuch mit einer eigenen Farbe für den Rand geben, diese wird aber erst auf der nächsten BV entschieden.






