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Oxfam Trailwalker: Der VCP Land Niedersachsen ist dabei

Folgende Situation im letzten Jahr: Ein bündischer Kollege berichtet von seinem Hajk mit drei Freunden im tiefsten Sibirien. Sie hatten keine Karte, kaum noch was zu essen und waren fernab der Zivilisation. „Dann sind wir noch 40 Kilometer bis zum nächsten Laden gelaufen. Am selben Tag.“ Ich denke: „Das geht doch gar nicht." Eine Tagesetappe und zusätzlich noch 40 Kilometer? Das hält doch keiner aus. Zu dem Zeitpunkt waren 28 Kilometer-Tagesetappen beim Wandern wohl meine Höchstleistung.

Teamtraining

überhaupt nicht gestelltes Foto aus dem von-Alten-Garten, Hannover-Linden

Im Juni stoße ich im Internet auf den Oxfam Trailwalker - einen Spendenlauf. 100 Kilometer durch den Harz. In 30 Stunden. Moment mal: 30 Stunden? Ich denke wieder: „Das geht doch gar nicht.“ Immerhin, zu viert soll man sein, um das ganze durchzustehen.

Also frage ich herum: Tatsächlich sind noch drei andere bereit, mitzumachen. Keiner von uns ist bislang 100 Kilometer am Stück gegangen. Das wollen wir ausprobieren. Etwas verrückt muss man wohl sein.

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Schönes Niedersachsen…?!

Asse II

Asse II - Seit langem auch in Deiner Nähe.

Unser Landesverband arbeitet mit Kindern und Jugendlichen in einem Bundesland, das sich an vorderster Stelle mit der Frage des Verbleibs von radioaktiven Abfällen befassen sollte. Im Rahmen der Castor-Transporte  rückt das Thema einmal im Jahr in den medialen Mittelpunkt und wird von unterschiedlich qualifizierten und motivierten Menschen kommentiert. Hier geht es oftmals um das Erkundungsbergwerk Gorleben. Im Folgenden ein kurzer Einblick in das bestehende Versuchsendlager Asse II:

Bei der Asse handelt es sich um einen Höhenzug zwischen Remlingen und Groß Denkte im Landkreis Wolfenbüttel, zwanzig Kilometer südlich von Braunschweig. Von 1907 an wurde hier Steinsalz in mehreren Schachtanlagen gefördert, bis im Jahr 1964 der Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurde. Die Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung (GSF)  übernahm im Anschluss die Anlage und erforschte ab 1967 die Tauglichkeit des Bergwerkes als  Endlager für radioaktiven Müll. Die GSF begann mit der Einlagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen in einem Gesamtvolumen von etwa 46.930 Kubikmetern, das entspricht rund 126.000 Fässern Atommüll.Weiterlesen…

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VCP zur Haiti-Erdbebenhilfe

Aus aktuellem Anlaß veröffentlichen wir eine Stellungsnahme der VCP-Bundesleitung zur Erdbebenhilfe für Haiti:

Erdbeben in Haiti: Hilfe für die Menschen vor Ort!
Liebe Pfadfinderinnen und Pfadfinder,
wir, die Bundesleitung des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind entsetzt über das Ausmaß der durch das Erdbeben verursachten Schäden in Haiti und das große Leid der Bevölkerung. Es fehlt am Nötigsten, vor allem an sauberem Wasser, Essen, Zelten und medizinischer Versorgung.
Uns erreichten etliche Anfragen, inwieweit Gruppen, Orte und Stämme helfen können. Die Gruppen des VCP möchten den Menschen dort konkret helfen. Als ersten „Nothilfebeitrag“ wird der VCP die Erlöse aus dem
Verkauf von VCP Abzeichen im Jahr 2009 in Höhe von 679,50 € an UNICEF spenden. Das Geld soll von UNICEF für Kinderzentren für Mädchen und Jungen verwendet werden.
Die Bundesleitung befasste sich mit der Frage nach weiteren Unterstützungsmöglichkeiten.
Derzeit wird geprüft, inwieweit die Weltorganisationen der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderbewegung Hilfsprogramme auflegen werden.
Während der Hilfsaktionen für die Überlebenden der Tsunami-Katastrophe 2004 haben wir – auch im Gespräch mit Hilfsorganisationen – erfahren, dass Geldspenden am hilfreichsten sind. Der logistische und finanzielle Aufwand zur Verteilung von Sachspenden ist sehr hoch und deshalb letztlich ineffizient. Geldspenden helfen und wirken in diesem Fall besser und mehr.Weiterlesen…

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Politische Einigung in Madagaskar

Wie die BBC berichtet, ist es gestern in Madagaskar zu einer politischen Einigung zwischen den politischen Rivalen gekommen. Der amtierende Präsident Andry Rajoelina bleibt danach bis zu Neuwahlen im nächsten Jahr im Amt, ihm werden zwei "Co-Präsidenten" zur Seite gestellt. Raejolina hatte im März in einem coup-ähnlichen Verfahren den gewählten Präsidenten, Marc Ravalomanana, unter dem Vorwurf der Korruption des Amtes enthoben und sich selbst an die Spitze des Landes gesetzt. Die Regierung von Rajoelina ist jedoch international nicht anerkannt; etwa hatte die Bundesrepublik Deutschland auf ministerieller Ebene die Entwicklungszusammenarbeit eingefroren. Seit Beginn der Unruhen zum Anfang des Jahres waren über 100 Menschen in Folgen von Protestaktionen und Gewalttaten gestorben.
Der VCP Land Niedersachsen arbeitet in Madagaskar mit einer Partnerorganisation, Mitsinjo, an einem Projekt der Entwicklungszusammenarbeit. Die Region, in dem Mitsinjo wirkt, war allerdings nach eigenen Angaben nicht von den Unruhen direkt betroffen.
Nach den heutigen Nachrichten gibt es eine gewisse Hoffnung auf die Rückkehr zu demokratischen Verhältnissen - ob diese Hoffnung sich erfüllt, wird in den nächsten Monaten in den Medien zu verfolgen sein.

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Unfaire Funktionskleidung

Auf Fahrt mit Juja, kurzer Lederhose und Affen - wer solcherart unterwegs ist, muss sich um die Herkunft seiner Fahrtenausrüstung wohl nicht allzu viel Gedanken machen. Doch: Die wenigsten pfadfinderischen Outdoor-Enthusiasten wollen auf die teure, aber praktische Funktionskleidung ganz verzichten. Schicke Fleecepullover, Trekkinghosen, atmungsaktive Regenbekleidung und andere Acessoires sind trotz deftiger Preise beliebt - in der "Normalbevölkerung" wie unter Pfadfinderinnen und Pfadfindern.

Die Hersteller kommen aus Skandinavien, den USA, der Schweiz oder Deutschland. Wo aber werden die Einzelteile produziert - und vor allem unter welchen Bedingungen? Eine neue Studie der Clean Clothes Campaign fühlte Oudoor-Herstellern von Vaude bis The North Face und von Jack Wolfskin bis Marmot auf den Zahn, wie das Greenpeace Magazin berichtet. Und das war für die Betroffenen wohl auch alles andere als ruhmreich.

Woher kommt unsere Outdoorausrüstung? Foto: sökö

Woher kommt unsere Outdoorausrüstung? Foto: sökö

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