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Ein Landesbadge für Niedersachsen!

Hallo Liebe VCPer/innen in Niedersachsen,

es ist soweit "Ihr seid gefragt"!

Wir möchten nun auch unseren eigenen Landesaufnäher bekommen. Das heißt: Lasst eurer Kreativität freien Lauf, malt oder zeichnet am Computer was euch dazu einfällt und natürlich etwas, was mit unserem Bundesland zu tun hat. Das Beste an der ganzen Sache ist, wenn gerade deine Idee aufgegriffen wird, kannst Du mit Stolz behaupten: "Ich habe unseren Landesaufnäher entworfen." Also lasst die Zeichenstifte qualmen.

Bitte schickt eure Entwürfe bis spätestens Anfang November an das Landesbüro oder per Email direkt an den Landesratsvorstand. Noch eine kurze Beschreibung von euch und euren Namen, fertig ist die Laube.

Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr auch dazu schreiben, was euch inspiriert hat.

Ein Vorbeschluss über die eingereichten Vorschläge wird es auf dem Landesrat im November geben und den endgültigen Beschluss auf der LV 2012.

Danke schonmal im Voraus für eure Bemühungen!
Euer Landesrat

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Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein, nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin …

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Voyage à Madagascar – Teil 5

Ruben mit Sonnenschirm

Die Sonne brät auf Köpfen, Beinen und Unterarmen. Schirme werden ausgeklappt, Kluften aufgespannt. Jene mit geblümtem Schirm wecken im Betrachter den Gedanken an koloniale Zeiten, wie sie da auf einem Polstermöbel in einer Piroge sitzen und vorbeiziehende Bananenhaine am Ufer mustern.

Am Morgen waren wir in den kleinen Bambusbungalows im Centre Lambahoany aufgewacht. Wir wuschen uns und traten - wie verabredet - pünktlich zum Frühstück vor das verschlossene Tor des Restaurants. Bis sich dieses öffnete, sollte auch noch einige Zeit vergehen. Leidtragende waren letztlich unsere beiden Taxifahrer, die dann ihrerseits auf uns warten mussten, während wir frühstückten – einige noch einmal madagassisch, also Reis mit Zebu - die meisten wieder Baguette au beurre et confiture.

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„Und immer weiter geht die Fahrt“

Rolf Ebritsch

Rolf Ebritsch

So heißt der Titel der Bildchronik, welche Rolf Ebritsch im Jahre 2002 über 70 Jahre Christliche Pfadfinderinnen- und Pfadfinderarbeit in einem Stamm verfasst hat. Dieser Titel ist nicht nur die Bezeichnung eines Buches, sondern spiegelt auch die Devise Rolfs wieder, wie wir ihn über viele Jahre als Pfadfinder kennengelernt haben.
Seit fast 60 Jahren hat Rolf die Pfadfinderarbeit auf allen Ebenen geprägt und diese durch sein hohes Engagement, vor allem im VCP, immer weiter voran gebracht. Viele von uns haben mit ihm zusammengearbeitet und verbinden nur die besten Erinnerungen an die gemeinsamen Zeiten.
Rolf Ebritsch starb am 29. März 2011 im Alter von 73 Jahren. Er hinterlässt eine Ehefrau und 2 Söhne. Im VCP hinterlässt Rolf eine große Lücke. Wir werden ihn sehr vermissen.

Der VCP Landesverband Niedersachsen.

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Landesversammlung 2011 in Verden

Plenum der LV 2011 in Verden

In Verden tagte dieses Wochenende wieder die jährliche Landesver­sammlung des VCP Land Niedersachsen. Aus allen Bezirken, AKs, AGs und PGs sind Delegierte angereist um gemeinsam im Plenum und in Kleingruppen zu arbeiten.

Plenum auf der LV 2011

Auf der Versammlung wurden folgende Beschlüsse gefast: Durchführung des Landeskongresses auf der Burg Ludwigstein zum Thema Musisches. Des Weiteren wurde für nächstes Jahr ein Landeslager für die Pfadfinder und die Ranger/Rover Stufe beschlossen.

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Voyage à Madagascar – Teil 4

Strassenleben in Toamasina

Die vierte Station unserer Reise ist Toamasina, eine Hafenstadt an der Ostküste mit rund 200.000 Einwohnern. Nach der ländlichen Ruhe in Andasibe ist jetzt wieder urbane Hektik angesagt. Wir erreichen unser Ziel gegen 17 Uhr nach etwa 5 Stunden Fahrt mit dem Taxi-Bus und sind entsprechend geschlaucht.

Schild des Centre Lambahoany

Unsere Herberge in Toamasina ist das Centre Lambahoany. Dort gibt es schmucke Bungalows, in die wir uns einquartieren. Außerdem ist das Centre Lambahoany Teil einer Organisation, die sich der Bekämpfung von Armut und der Förderung des Öko-Tourismus verschrieben hat. Die Betreiber sind also direkt schonmal für Interviews "gebucht".

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Sammelaktion des VCP Hullersen

VCP Hullersen sammelt Spenden

Am 22.12.2010 sammelten die Pfadfinder des VCP Hullersen auf dem Einbecker Weihnachtsmarkt Spenden für das Katastrophenhilfe-Projekt der Organisation Plan International in Haiti. In kleinen Gruppen sind Kinder und Jugendliche mit Sammeldosen über den Weihnachtsmarkt gegangen und in der Kirchenbude wurden Kekse und Tschai angeboten. So sind knapp 400€ zusammengekommen. So war die Aktion sehr erfolgreich und auch die Kinder hat das Sammeln trotz des kalten Wetters sehr viel Spaß gemacht. Der VCP Hullersen und sicher auch die Menschen in Haiti bedanken sich für die Spenden.

Lukas Leese

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Schönes Niedersachsen…?!

Asse II

Asse II - Seit langem auch in Deiner Nähe.

Unser Landesverband arbeitet mit Kindern und Jugendlichen in einem Bundesland, das sich an vorderster Stelle mit der Frage des Verbleibs von radioaktiven Abfällen befassen sollte. Im Rahmen der Castor-Transporte  rückt das Thema einmal im Jahr in den medialen Mittelpunkt und wird von unterschiedlich qualifizierten und motivierten Menschen kommentiert. Hier geht es oftmals um das Erkundungsbergwerk Gorleben. Im Folgenden ein kurzer Einblick in das bestehende Versuchsendlager Asse II:

Bei der Asse handelt es sich um einen Höhenzug zwischen Remlingen und Groß Denkte im Landkreis Wolfenbüttel, zwanzig Kilometer südlich von Braunschweig. Von 1907 an wurde hier Steinsalz in mehreren Schachtanlagen gefördert, bis im Jahr 1964 der Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurde. Die Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung (GSF)  übernahm im Anschluss die Anlage und erforschte ab 1967 die Tauglichkeit des Bergwerkes als  Endlager für radioaktiven Müll. Die GSF begann mit der Einlagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen in einem Gesamtvolumen von etwa 46.930 Kubikmetern, das entspricht rund 126.000 Fässern Atommüll.Weiterlesen…

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Kind kam mit Nikolaus

Am 6.12 2010, Nikolaustag, wurde Matthea geboren. Ihre Eltern sind Katrin und Tilmann Wiesel (früher Greiner) aus Soltau, jetzt Hannover.CEMP-Online freut sich mit den Eltern, gratuliert herzlich und ist gespannt, ob Tilmann gleich ein neues Geburtstagslied schreibt;-)...

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Hier baut die Jugendbewegung!

Enno Narten Bau
Quelle Foto: der-dritte-ring.de (Richtfest!)

In Hessen, südlich von Göttingen, steht die Burg Ludwigstein. Sie wurde 1415 errichtet und 1920 von Jugendgruppen erworben und zu einer Jugendburg ausgebaut. Heute ist die „Lu“ eine Jugendherberge und Jugendbildungsstätte, in der auch das Archiv der deutschen Jugendbewegung untergebracht ist. Am 10. Januar 2010 fand dort die Grundsteinlegung zu einem neuen Nebengebäude, dem Enno-Narten-Bau (ENB) statt.

Enno Narten war in seiner Jugend ein Alt- Wandervogel und hatte 1920 die Jugendburg ins Leben gerufen. Die Errichtung des ENB ist ein Projekt, das von der Bundesregierung, der hessischen Landesregierung und der Stiftung Deutsche Jugendmarke gefördert wird. Seit der Grundsteinlegung sind von etwa 70 verschiedenen Jugendgruppen schon fast 10.000 Ehrenamtsstunden geleistet worden. Davon haben 4 Stämme des VCP etwa 500 Stunden geleistet.
Einer der Stämme ist mein Stamm, der VCP Hullersen. Als ich das erste Mal auf der Baustelle war, lag nur die Bodenplatte und die rückwärtige Wand stand. Ich habe in sengender Hitze gelernt Mörtel zu mischen und meine ersten Steine gemauert. Trotz der anstrengenden und ungewohnten Arbeit hat mir die praktische Arbeit im Team sehr viel Spaß gemacht. So kam ich nach einigern Wochen wieder und war erstaunt über den Baufortschritt. Hatte ich das erste Mal an Außenwänden gearbeitet, zogen wir jetzt einige der Innenwände des Untergeschosses hoch und ich fühlte mich mehr und mehr als Maurerprofi. Bei meinem nächsten Besuch war es in tolles Gefühl durch den Rohbau zu gehen und sich daran zu erinnern, welche Steine wir gesägt und gemauert haben.

Die Freiwilligen genießen während ihres Aufenthalts freie Kost und Logis, arbeiten tagsüber auf der Baustelle und abends– wie könnte es bei Jugendbewegten anders sein, gibt es oft eine Singerunde. Je nach Baufortschritt fallen sehr verschiedene Arbeiten an: Von klassischen Arbeiten wie Wände mauern, Steine sägen, Mörtel anmischen, Gerüste bauen, dem Verschalen (Bauen von Holzverkleidung vor dem Betonieren), und dem Betonieren bis hin zu alternative Baumethoden wie Lehm werfen, Stroh schneiden und pressen, ist alles dabei. So entsteht bis 2013 das größte Strohballenhaus Deutschlands. Im herkömmlich gemauerten Untergeschoss werden Archivräume und die Pelletheizung unterkommen und im Obergeschoss, das zum Großteil aus Holz, Lehm und Stroh gebaut ist, unter anderem eine Selbstversorgerküche, eine Werkstatt, ein Tonstudio, Gemeinschaftsräume, eine offene Sommerküche und Waschräume für den angeschlossenen Zeltplatz eingeplant.

Wir, die Pfadis aus Hullersen, können allen nur wärmstens empfehlen auf dem ENB mit eurer Gruppe oder auch alleine mit zu bauen und sich von der ungewöhnlichen Arbeit und der einzigartigen Atmosphäre begeistern zu lassen. In dem Blog unter der Adresse www.derdrittering.worldpress.com gibt es fast täglich Berichte über den Baufortschritt und es gibt noch mehr Skizzen, Fotos und Informationen zum ENB.

Gesa aus Hullersen

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